Tja, es hat mal wieder nicht sollen sein. Bereits zum 5. Mal in Monte Carlo nominiert, machten Melanie, Tyron und ich uns als SOKO Leipzig Delegation auf den Weg, die goldene Nymphe nun endlich nach Hause zu holen. Aber die Dame zierte sich. Wie immer. Dabei hatte es diesmal so gut angefangen. Man muss wissen, dass unsere Trips nach Monte Carlo immer von vielen Halbkatastrophen gesäumt werden. Nicht angekommenes Gepäck, fehlende Einladungen zum Dinner, vergessene Hotelzimmerbuchungen und andere Malheurs machten die Ausflüge ins Fürstentum immer zu einer Wackelpartie. Aber diesmal hatte nur der Flieger aus Berlin 2 Stunden Verspätung. Eine Lapalie! Bis auf die Konsequenzen. Eine halbe Stunde zum Haare machen, Schminken und Aufhübschen, ließ das Resultat etwas huschelig ausfallen. Zum Glück waren Melanie und Tyron schon einen Tag vor mir angereist und hatten genug Zeit, um sich am Pool und im Bad zu vergnügen. Entsprechend repräsentativ war das Ergebnis. Melanie in einem Traum in weiß und Tyron passend im eleganten Schwarz.

Ach ja. Heiß. Kein Wunder, dass die Fotografen auf dem roten Teppich sich nicht mehr einkriegten. Zumal das restliche Publikum dort oft skurril ist. Soviel Silikon, Botox und getackerte Schläfen sind schon heavy. Aber es gab natürlich nicht nur die aufgespritzten Damen und Herren zu bewundern, sondern auch sehr nette Kollegen aus Deutschland und aller Welt. Es ist ja immer ein bißchen wie Klassenfahrt. Und so alberten wir uns durch den Abend. Die Zeremonie an sich war etwas überfordernd. Eine unmotivierte Moderatorin und ein sich um Kopf und Kragen redeneder Moderator führten im Eiltempo durch den Abend. Gefühlte 503 Preise wurden verliehen und es ging zum Teil so schnell, dass wir nicht mehr mitbekamen, wer jetzt für welche Kategorie was gewonnen hat. Naja, dass wir gegen die "Tudors" und "Dr. House" verloren haben, das haben wir schon noch gecheckt und sie als würdige Preisträger akzeptiert. Gefreut haben wir uns über unsere Lieblingsgrinsebacken Bora Dagtekin und Elyas M`Barek, die für "Türkisch für Anfänger" eine Nymphe mit nach Hause nehmen konnten.

Nach der Trophäenjagd gings dann zum sogenannten Gala-Dinner. Und ja, es war lecker. Wenn auch der Wein mal wieder sehr schnell versiegte. Geschunkelt wurde trotzdem - tauchten doch am späten Abend irische Adonisse auf, die dann als die 12 oder 13 oder 11 oder wieviel auch immer Tenöre unsere Ohren beglückten. Eine fetzige Schnulzshow hinlegend, leiteten sie auf jeden Fall zum gemütlichen Teil des Abends über. Melanie und ich wechselten von Pomp auf Jeans und wir alle gingen noch ins JIMMYS. Und nun ja - was soll ich sagen. Wenn man Nachtclub, Monte Carlo und nach Mitternacht immernoch 30 Grad hört, denkt man, dass es ein wahnsinnig aufregender Abend war. Ich kann nur sagen: Zum Glück waren so nette Leute da. Denn schlechte Musik wird auch nicht von 400 Euro Champagner besser und Wodka Lemon für 30 Euro ist es nicht wert, in Massen getrunken zu werden. Kurz und gut: Wir tanzten, wir feierten so wir es uns denn leisten konnten, aber der Fürst sollte dringend an seiner DJ Auswahl feilen. Nach 24 h (genauso lange hatte mein Trip gedauert) wieder in Berlin ankommend, war ich froh, dabei gewesen zu sein, aber auch dankbar, nicht da bleiben zu müssen.

Und wo wir gerade bei Festivals sind: Leider haben wir auch nicht den begehrten Deutschen Kamera- bzw. Schnittpreis bekommen. Dennoch steht für mich fest, dass Esther Weinert und Henning Jessel grandiose Arbeit bei "The Bill - Entführung in London" geleistet haben und eine Trophäe absolut verdient hätten. Und so bleibt vom letzten Sonntagabend der Eindruck eines sehr netten Ambientes.  Und natürlich Esthers Kleid...:-)

Was gibt es noch zu berichten? Wir drehen seit HEUTE wieder vier Folgen. Diesmal ist die renommierte Regisseurin Maris Pfeiffer mit ihrem Kamermann Eckhard Jansen am Start. Worum es in den Folgen geht, schreib ich euch im nächsten Post.

Dann bis bald!

Liebe Grüße,

Henriette 

PS: Leider gibt es mal wieder technische Probleme und ich muss die Monte Carlo Bilder nachreichen. Es nervt!


2 Stunden Flugverspätung-die typische Monte Carlo Katastrophe

Angekommen! Und nur noch 30 Minuten bis zur Verleihung

schöner wohnen-der Blick aus dem Hotelzimmer

Melanie als echtes Monte Carlo Girl

Mutantrinken mit Kollegen

Zwei Grinsebacken

Glamour auf dem roten Teppich

Stets dabei - die Kollegen von Leute Heute

Noch ganz siegessicher

Tyron ist zufrieden. Zumindest mit Melanies Outfit

Die schönste Frau im Saal

Wer den Prinz findet, darf ihn behalten

Isabella Aldjani

Reich und schön

Na, erkennt ihr ihn?

Wir gönnens ihnen

Die Tenöre

Zum 5. Mal in Monte Carlo

Gefeiert wird. Egal was...

Auf Wiedersehen Monte Carlo. Bis nächstes Jahr...

Henriette Lippold am 23.06.2009 in der Kategorie Rückblick.
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Hier kommen ein paar fotografische Eindrücke aus Luzern. Nun, wie gesagt, die Schweizer wollten uns nicht mit ihrer Rose schmücken. Doch was sagt das Fürstentum? Denn es ist wahr. Zum mittlerweile 5. Mal sind wir wieder in Monte Carlo nominiert. Der Running Gag könnte sich ja nun mal langsam mit einer Nymphe zum ernsthaften Vorhaben entpuppen. Im Juni sind wir schlauer. Und noch eine tolle Nachricht. Esther Weinert und Henning Jessel sind für den Schnitt bzw die Kamera beim Deutschen Kamerapreis nominiert. Auch dieses Event steigt im Juni. Na, da muss doch mal was dabei sein! Drücken wir uns die Daumen!

Vor der Verleihung. Die Briten very british mit Fliege. Die Deutschen...ja, auch schick :-)

Noch in voller Hoffnung lüpfen Kevin und Tim ein Gläschen...

...doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Wir nehmens wie Männer. Auch auf dem Weg nach unten.

Henriette Lippold am 13.05.2009 in der Kategorie Rückblick.
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Yeah! Wir sind nominiert!

11.03.2009 11:59

Super Nachrichten! Wir sind mal wieder nominiert. Diesmal beim internationalen Festival "Rose d'Or". Lest dazu unsere offizielle Pressemitteilung:

 

„SOKO Leipzig“ und „The Bill“ für Rose d’Or nominiert

Gemeinsamer Fall geht ins Rennen um den internationalen Fernsehpreis 

Potsdam, 11. März 2009.

Gestern Abend wurden in London die diesjährigen Nominierungen für den internationalen Fernsehpreis der Rose d'Or bekannt gegeben. Auch die UFA Fernsehproduktion kann sich über eine Nominierung freuen. Aus 424 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wurde die Kooperation zwischen „SOKO Leipzig“ und „The Bill“ ausgewählt und in der Kategorie „Drama“ nominiert. Die beiden Folgen der Kooperation liefen im britischen Fernsehen bereits am 12. und 13. November 2008 mit großem Erfolg: 5,64 Millionen Briten verfolgten die erste Folge auf ITV. Mit dem deutschen Sendetermin im ZDF ist voraussichtlich im September zu rechnen.  

Insgesamt wetteifern 79 Programme von 53 Sendeanstalten aus 18 Ländern um die begehrte Auszeichnung, welche „Originalität, Qualität und Kreativität“ ehrt. Verliehen wird der internationale Fernsehpreis im Rahmen des 49. Rose d‘Or Festivals for Television Programming am 5. Mai 2009 in Luzern.

 „The Bill“ und „SOKO Leipzig“ gehören in England und Deutschland zu den jeweils erfolgreichsten Primetime-Serien. Die Dreharbeiten für die Kooperation zwischen der UFA Fernsehproduktion und der FremantleMedia-Produktionstochter talkbackTHAMES für das ZDF und ITV fanden im letzten Frühjahr in London und Leipzig unter der Regie des Briten Robert del Maestro statt. Kameramann ist der Deutsche Henning Jessel. Auch das Drehbuch wurde von deutschen (Frank Koopmann und Roland Heep) und englischen Autoren (Steve Bailie) gemeinsam geschrieben. Neben den „SOKO Leipzig“-Ermittlern Hajo Trautzschke (Andreas Schmidt-Schaller), Ina Zimmermann (Melanie Marschke), Jan Maybach (Marco Girnth) und Patrick Diego Grimm (Tyron Ricketts) spielen die britischen Ermittler Jack Meadows (Simon Rouse), Mickey Webb (Chris Simmons), Terry Perkins (Bruce Byron) und Kezia Walker (Cat Simmons). In den prominent besetzten Episodenrollen sind Ulrich Matthes, Anna Maria Mühe, Max Herbrechter und Birge Schade zu sehen. Die Produzenten sind Norbert Sauer, Jörg Winger (beide UFA) und Johnathan Young (talkbackTHAMES), die Producer Henriette Lippold (UFA) und Kevin Rundle (talkbackTHAMES). Verantwortlicher Redakteur im ZDF ist Matthias Pfeifer.

 


Henriette Lippold am 11.03.2009 in der Kategorie Rückblick.
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Tim Sander im Gespräch

19.08.2008 11:10

Wieder einmal können wir einen Bogen schlagen zu den Spuren, die nicht lügen. Vielleicht zumindest zu Valeska Helmer. Oder Frank Tomanski.  

Falls Ihr gar nicht wisst, was ich meine - keine Sorge: es geht noch einmal um die SOKO-Episode "Spuren lügen nicht", aus der Ihr schon einige Ausschnitte mit Herbert Feuerstein gesehen habt. In dieser Folge spielt auch Tim Sander mit, den wir in einem persönlichen Gespräch allerlei Informationen entlockt haben. Während der Drehpause an der Leipziger Universitätsbibliothek berichtet er von seiner Rolle und dem Déjà-Vu am Set. Und das immer mit einem lockeren Grinsen ... 

Schaut doch mal rein!

Liebe Grüße,

Martin  


Henriette Lippold am 19.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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...aber nur, weil er es musste: Herbert Feuerstein als Frank Tomanski.

Gestern konntet Ihr bereits entdecken, dass er ganz in der Nähe der Leiche war. Und auch als die SOKO ihn befragt, scheint er nicht ganz zurechnungsfähig zu sein und kippt einfach um. Mehr als 20mal musste dieser "Umfaller" geprobt und gedreht werden. Das alles in einer warmen Loftwohnung bei hohen Temperaturen und in absolut hautfreundlichen Spurensicherungsanzügen.

Dennoch hat der - schon eine Weile zurückliegende - Dreh mit Herbert Feuerstein viel Spaß gemacht. Besonders seine Darstellung als verwirrter Frank Tomanski war ein absoluter Genuss.

Ein schönes Wochenende wünscht Euch

Martin  

 


Henriette Lippold am 15.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Making-of Leiche

14.08.2008 10:05

Blau, braun, lila, gelb, ein wenig rot, auch Grün ist nicht zu vergessen! Die Trendfarben für den kommenden Herbst? Vielleicht. Auf jeden Fall sind das die unersetzlichen Farben, die eine Leiche braucht (für das Filmset natürlich!). Das Schminken einer Leiche - damit sie für die Kamera auch wirklich authentisch wirkt - ist, wie vieles am Set, sehr aufwändig. Mitunter dauert es eine Stunde, bis der oder die Tote realistisch leblos aussieht.

Ein Besuch in der Maske bringt Licht in die Arbeit für die düsteren Bilder. Neben der Farbenlehre zeigt Euch Steffi, eine unserer beiden Maskenbildnerinnen, was noch zur perfekten Ausstattung gehört und warum Rot eigentlich gar keine Leichenfarbe ist. Zudem gibt sie noch einige weitere Insidertipps für schickes Aussehen :-)

Und am Ende kommt heraus, zu wem die Spur der Leiche führt ...

Schaurige Grüße,

Martin  

   


Henriette Lippold am 14.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Simon Rouse im Interview

12.08.2008 10:55

Wie Ihr schon erfahren habt, ist Simon Rouse das englische Pendant zu Andreas Schmidt-Schaller. Als Detective Chief Inspector Jack Meadows ist er einer der führenden Köpfe von "The Bill". Und während der Ermittlungen am Set war Jack überhaupt nicht begeistert, dass sich ein deutscher Kommissar in 'seinen' Fall einmischt. Zum Glück wird beiden schnell klar, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn sich zwei souveräne (aber auch dickköpfige) Cops zusammen tun, um gegen das internationale Verbrechen zu kämpfen.

Wie Andreas schon berichtet hat, haben die beiden sich schnell angefreundet. Simon hat Andreas "sein" London gezeigt, Andreas konnte dagegen Berlin präsentieren. Zwar hatte Simon sich vorgenommen, Deutsch zu lernen, aber wie das immer so ist: Richtig geklappt hat das nicht. Dafür gab's den umgedrehten Erfolg bei Andreas :-)

Aber das mit dem Englisch macht gar nichts, denn im heutigen Interview gibt es wieder praktische Untertitel. Außerdem sind Informationen über den Dreh aus der Sicht des Schauspielers dabei und warum es riskant ist, in Deutschland zu drehen.

Und damit gebe ich ab an Simon Rouse ...

Liebe Grüße

Martin 

P.S.: Falls Ihr Berichte über den Dreh auf Englisch nachlesen wollt, dann schaut auf der Internetseite von "The Bill" nach: www.thebill.com/page.asp?partid=613


Henriette Lippold am 12.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Eindrücke aus Namibia

28.03.2008 18:52

Als wir uns Anfang des Jahres darauf einigten, dass wir dieses Jahr unseren 90er in Namibia drehen werden, hab ich ehrlich gesagt keine Vorstellung davon gehabt, wie schön das Land ist. Doch nach unserer 8-tägigen Recherchereise bin ich hellauf begeistert. Wir freuen uns alle wahnsinnig auf den Dreh im Herbst dieses Jahres. Zumindest wenn nix dazwischen kommt.

Aber zurück zur Reise. Wir, das heißt Eva und Volker A. Zahn (wofür steht wohl das A., Volker?) sind nach Afrika gereist, um uns vor Ort umzusehen. Das grobe Gerüst der Geschichte stand zwar schon vorher, aber es ist ja doch sehr wichtig, dass die Autoren die richtigen Bilder und Locations vorm inneren Auge haben, wenn sie zu Hause am Schreibtisch das Drehbuch schreiben. Wir sind in Windhoek unglaublich herzlich von unserer "Betreuerin" Michaela Bauer in Empfang genommen worden. Sie wird mit ihrer Firma vor Ort später auch den Dreh logistisch betreuen und kennt das Land aus dem Effeff: Gut für uns, denn sie hat uns an wunderschöne Plätze geführt. Los ging's mit unserer Erkundungstour in Windhoek. Eine sehr beeindruckende Stadt, die ihre deutsche Prägung noch nicht ganz verloren hat. Ein wenig komisch muten die deutschsprachigen Straßen- und Geschäftsschilder, die zum Teil noch vorhanden sind, schon an. Aber an den Menschen merkt man, dass man sich echt weit ab der (maß)geregelten Heimat befindet. Und das ist auch gut so. So nette, offene und freundliche Menschen habe ich selten erlebt. Auch die Entspanntheit, mit der der Alltag bewältigt wird, hat einen ganz eigenen Reiz. An Windhoek grenzt Katutura, ein Township, an. Auffallend an diesem Konglomerat von kleinen Steinbauten und Wellblechhütten ist vor allem die Sauberkeit. Zwar sieht man die Armut, aber es wird tatsächlich sehr genau darauf geachtet, dass alles rein ist. Fand ich 'ne spannennde Entdeckung. Nach Katutura und Windhoek sind wir Richtung Swakopmund gefahren. Dieser Ort wird von den Einheimischen selbst das "Altersheim Namibias" genannt. Nun ja, dem ist nicht viel hinzuzufügen... Außer, dass diese Stadt besonders deutsch geprägt ist. Neben deutschen Schildern gibt's hier auch Cafés im besten Deutschprovinzstil und original aussehende Schwarzwälderkirschtorte. Eva meint allerdings, die Sahne sei scheußlich. Wenn ihr also nach Swakopmund kommen solltet - einfach ein Stück Käsekuchen bestellen :-) 

Da wir schonmal da waren, sind wir natürlich auch gleich ein bisschen Boot auf dem Atlantik gefahren. Sehr beeindruckend. Wenn auch ziemlich neblig. Einprägsam war vor allem der Geruch, der von den Endprodukten der Kormorane ausging. Wir haben alle eine Prise mitgenommen, die einem sofort ins Riechgedächtnis kommt, wenn man auch nur daran denkt. Ansonsten sind natürlich die Delfine, die Robben und all die anderen Meerestiere ein absolutes Erlebnis gewesen.

Apropos Tiere. Was so ein echter Afrikatourist ist, der muss natürlich auch auf Safari. Allerdings nennt man das in Namibia "Game Drive". Und so kamen wir uns auch ein bisschen vor. Ein großer Spielplatz für Farmer mit ihren Jeeps, denen kein Berg zu steil, kein Pfad zu schmal und kein Wasser zu tief war, um schissige Khakimänner ( und -frauen) durchzuschleifen. Zum Glück wussten unsere Guides halbwegs, was sie taten und so wurden die Tierfütterungen zum echten Highlight. 

Ein weiteres Highlight, oder sagen wir besser, eine sehr einprägsame Erfahrung war eine Übernachtung auf einer Lodge. Leider regnete es da unglaublich viel (was es eigentlich die ganzen 8 Tage machte, aber auf der Lodge war es am nervigsten). Das Problem an dem Regen war nicht der Regen oder das Gewitter (naja, das war doch schon ein Problem...), sondern, dass man etwas "gefangen" war. Am Nachmittag wurde ein Bus voller echter Khakimänner (also die Sorte Touris mit Tropenhelm...) abgeladen. Es wurde dann lustiger als gedacht und wir verkrochen uns am Abend nur widerwillig in unsere dunklen, kleinen Schlafhütten. Dann kam aber das echte Problem. Erwähnte ich meine Spinnenphobie? Nein? Nun, was soll ich sagen...Ja, da waren welche. Und ja, ich hatte Angst. Und ja, ich habe die Zahns nachts aus dem Bett geholt, damit sie todesmutig ein besonders schönes Exemplar neben meinem Klo erledigten. So ein Heldendienst verpflichtet auf Lebenszeit, dessen bin ich mir bewusst... Aber auch diese Nacht ging irgendwie vorbei - wenn auch nicht ungestört, denn die Löwen brüllten sehr laut und sehr nah. Am nächsten Morgen war Afrika wieder toll und wir fuhren wieder Richtung Windhoek. 

Auch wenn dieser Bericht es nicht vermuten lässt - wir haben auch sehr viel gearbeitet! Und so sind wir in der Entwicklung der Geschichte gut voran gekommen und haben dank der tollen (ich muss es echt so nennen) Betreuung von Michaela, aber auch von unserem speziellen Freund Georg unglaublich viel gesehen. Ich bin sehr gespannt, wie das Projekt weitergeht und stelle auch mal ein paar namibische Fotos rein. Ich habe nämlich heldenhaft neben der Videokamera auch den Fotoapparat bedient - was mir viel Spott und noch mehr Material eingebracht hat. Falls ihr auch was von den Bewegtbildern sehen wollt, könnt ihr das ja kundtun.

Damit ende ich mal mit meinem Namibiabericht und wünsch euch ein traumhaftes Wochenende.

Liebe Grüße,

Henriette 


Sundowner - allabendliche Arbeitsanregung für den (Work)aholic...

Dünenimpression

Zielscheibe

Teilen macht Spass!

...Obwohl...

...vielleicht doch nicht!

Ein Mineralienmarkt am Straßenrand

idyllische Schotterpisten für Fahrkünstler

Namibische Spezialität: Schwarzwälderkirschoptik imitieren. Konstistenz ist Nebensache...

Namibische Spezialität Teil2: Smileys. Oder Schafsköpfe im Ganzen

Namibische Spezialität Teil 3: Nee, ist Spaß. Das ist dekorativer Abfall.

Aussicht vom Rössingberg

eine Robbenbank am Meeresstrand

Das Symbol Namibias beim Pausieren

Mamagiraffe...

...und Babygiraffe...

gucken in die Welt.

Ein Springbock beim Stehen...(kann man für schlechte Bildunterschriften gekündigt werden???)

Lukkulische Verführung. Mitten in der Wüste!

Farbenspiel in stimmungshafter Einöde

eine stillgelegte Mine - mitten im Nichts

Transportvariante mit offenem Verdeck.

Arbeitsgespräche - anregend, ernsthaft, intellektuell ganz weit vorn...

Manche Bilder sprechen für sich...

Frohe Ostern oder: Mitten in Afrika ist der Hase los

Stimmungshaft, aber olfaktorisch arg umstritten - ein Gesiterschiff als Kormoranklo

Wellness für Anfänger: Einfach mal alle Viere von sich strecken

Nachtisch!

Unendliche Weite

König der Bäume

Sehr beeindruckend: Katutura

Es war hart, es war schwer, es war kräftezehrend - kurz: es war kaum auzuhalten! :-) Aber ich war immer erreichbar!

Henriette Lippold am 28.03.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Da ihr so sehr auf die Musik abgefahren seid, kommt hier die Musikliste zur Folge "Die Notenwenderin":

"Walzer Brillant" (Frederic Chopin)

"Outshinded - True Romance" (Soundgarden)

"Dark - SAW" (Charlie Clouser)

"Freaky Girl - Lautlos" ( Thomilla with Ayak)

"A Kiss To Build a Dream On" - Sleepless In Seattle" (Louis Armstrong)

"Sheena is a Punk Rocker - Anthology" ( Ramones)

"The Seed - Collateral" (The Roots)

"Bolero" (Maurice Ravel)

"Rock'n Roll im Stadtpark" ( Pankow)

"Quiet Storm" (alex Gopher)

"Hunter - No Angel" (Dido)

"The Graevel Road - The Village" (Hollywood Studio Symphony

"Final Confrontation - Slow Fade" (Daniel Cham)

 


Henriette Lippold am 23.01.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Nun geht endlich dieser Encoder wieder und ich kann euch kleine Filmchen vom Set in Istanbul ins Netz stellen. Los geht es mit einer kurzen Szene zwischen Andreas, Marco und August Zirner, wobei man weniger die Szene, als vielmehr den Aufwand erahnen soll. Der Großteil des Teams befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem nebenliegendem Gebäude, um den nächsten Drehort einzurichten, aber man bekommt vielleicht dennoch einen kurzen Eindruck von Lautstärke und Logistik beim Dreh. Wenn euch das interessiert, kann ich weitere solcher Kurzfilmchen reinstellen ...

Vorstellen dagegen möchte ich euch Martin. Das ist unser schicker neuer Praktikant. Flink, fleißig und nett erledigt er auch unangenhme "Sortier-doch-mal-bitte-die-DVDs-weg"-Aufgaben und hat sich schon fast unentbehrlich gemacht. Wir freuen uns, dass er jetzt mit zum Team gehört und hoffen auf allzeit gute Zusammenarbeit :-)

Das Wichtigste (sorry Martin :-)) aber zum Schluss: NUR NOCH 8 TAGE! Dann beginnt die neue SOKO Leipzig Staffel. Ab dem 24.10. werden wir bis Jahresende (mehr oder weniger unterbrochen von Fußball) mittwochs um 20.15 Uhr auf dem ZDF neue Folgen zeigen. Endlich ist es also wieder so weit. Und ich hoffe, ihr werdet alle ganz fleißig gucken! Los gehts nächsten Mittwoch mit dem "Toten Nachbar". Worum es geht? In nächster Zeit hier!


Jung, dynamisch, erfolgreich - unser Martin...ne?

Henriette Lippold am 16.10.2007 in der Kategorie Rückblick.
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