Tja, es hat mal wieder nicht sollen sein. Bereits zum 5. Mal in Monte Carlo nominiert, machten Melanie, Tyron und ich uns als SOKO Leipzig Delegation auf den Weg, die goldene Nymphe nun endlich nach Hause zu holen. Aber die Dame zierte sich. Wie immer. Dabei hatte es diesmal so gut angefangen. Man muss wissen, dass unsere Trips nach Monte Carlo immer von vielen Halbkatastrophen gesäumt werden. Nicht angekommenes Gepäck, fehlende Einladungen zum Dinner, vergessene Hotelzimmerbuchungen und andere Malheurs machten die Ausflüge ins Fürstentum immer zu einer Wackelpartie. Aber diesmal hatte nur der Flieger aus Berlin 2 Stunden Verspätung. Eine Lapalie! Bis auf die Konsequenzen. Eine halbe Stunde zum Haare machen, Schminken und Aufhübschen, ließ das Resultat etwas huschelig ausfallen. Zum Glück waren Melanie und Tyron schon einen Tag vor mir angereist und hatten genug Zeit, um sich am Pool und im Bad zu vergnügen. Entsprechend repräsentativ war das Ergebnis. Melanie in einem Traum in weiß und Tyron passend im eleganten Schwarz.

Ach ja. Heiß. Kein Wunder, dass die Fotografen auf dem roten Teppich sich nicht mehr einkriegten. Zumal das restliche Publikum dort oft skurril ist. Soviel Silikon, Botox und getackerte Schläfen sind schon heavy. Aber es gab natürlich nicht nur die aufgespritzten Damen und Herren zu bewundern, sondern auch sehr nette Kollegen aus Deutschland und aller Welt. Es ist ja immer ein bißchen wie Klassenfahrt. Und so alberten wir uns durch den Abend. Die Zeremonie an sich war etwas überfordernd. Eine unmotivierte Moderatorin und ein sich um Kopf und Kragen redeneder Moderator führten im Eiltempo durch den Abend. Gefühlte 503 Preise wurden verliehen und es ging zum Teil so schnell, dass wir nicht mehr mitbekamen, wer jetzt für welche Kategorie was gewonnen hat. Naja, dass wir gegen die "Tudors" und "Dr. House" verloren haben, das haben wir schon noch gecheckt und sie als würdige Preisträger akzeptiert. Gefreut haben wir uns über unsere Lieblingsgrinsebacken Bora Dagtekin und Elyas M`Barek, die für "Türkisch für Anfänger" eine Nymphe mit nach Hause nehmen konnten.

Nach der Trophäenjagd gings dann zum sogenannten Gala-Dinner. Und ja, es war lecker. Wenn auch der Wein mal wieder sehr schnell versiegte. Geschunkelt wurde trotzdem - tauchten doch am späten Abend irische Adonisse auf, die dann als die 12 oder 13 oder 11 oder wieviel auch immer Tenöre unsere Ohren beglückten. Eine fetzige Schnulzshow hinlegend, leiteten sie auf jeden Fall zum gemütlichen Teil des Abends über. Melanie und ich wechselten von Pomp auf Jeans und wir alle gingen noch ins JIMMYS. Und nun ja - was soll ich sagen. Wenn man Nachtclub, Monte Carlo und nach Mitternacht immernoch 30 Grad hört, denkt man, dass es ein wahnsinnig aufregender Abend war. Ich kann nur sagen: Zum Glück waren so nette Leute da. Denn schlechte Musik wird auch nicht von 400 Euro Champagner besser und Wodka Lemon für 30 Euro ist es nicht wert, in Massen getrunken zu werden. Kurz und gut: Wir tanzten, wir feierten so wir es uns denn leisten konnten, aber der Fürst sollte dringend an seiner DJ Auswahl feilen. Nach 24 h (genauso lange hatte mein Trip gedauert) wieder in Berlin ankommend, war ich froh, dabei gewesen zu sein, aber auch dankbar, nicht da bleiben zu müssen.

Und wo wir gerade bei Festivals sind: Leider haben wir auch nicht den begehrten Deutschen Kamera- bzw. Schnittpreis bekommen. Dennoch steht für mich fest, dass Esther Weinert und Henning Jessel grandiose Arbeit bei "The Bill - Entführung in London" geleistet haben und eine Trophäe absolut verdient hätten. Und so bleibt vom letzten Sonntagabend der Eindruck eines sehr netten Ambientes.  Und natürlich Esthers Kleid...:-)

Was gibt es noch zu berichten? Wir drehen seit HEUTE wieder vier Folgen. Diesmal ist die renommierte Regisseurin Maris Pfeiffer mit ihrem Kamermann Eckhard Jansen am Start. Worum es in den Folgen geht, schreib ich euch im nächsten Post.

Dann bis bald!

Liebe Grüße,

Henriette 

PS: Leider gibt es mal wieder technische Probleme und ich muss die Monte Carlo Bilder nachreichen. Es nervt!


2 Stunden Flugverspätung-die typische Monte Carlo Katastrophe

Angekommen! Und nur noch 30 Minuten bis zur Verleihung

schöner wohnen-der Blick aus dem Hotelzimmer

Melanie als echtes Monte Carlo Girl

Mutantrinken mit Kollegen

Zwei Grinsebacken

Glamour auf dem roten Teppich

Stets dabei - die Kollegen von Leute Heute

Noch ganz siegessicher

Tyron ist zufrieden. Zumindest mit Melanies Outfit

Die schönste Frau im Saal

Wer den Prinz findet, darf ihn behalten

Isabella Aldjani

Reich und schön

Na, erkennt ihr ihn?

Wir gönnens ihnen

Die Tenöre

Zum 5. Mal in Monte Carlo

Gefeiert wird. Egal was...

Auf Wiedersehen Monte Carlo. Bis nächstes Jahr...

Henriette Lippold am 23.06.2009 in der Kategorie Rückblick.
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Hier kommen ein paar fotografische Eindrücke aus Luzern. Nun, wie gesagt, die Schweizer wollten uns nicht mit ihrer Rose schmücken. Doch was sagt das Fürstentum? Denn es ist wahr. Zum mittlerweile 5. Mal sind wir wieder in Monte Carlo nominiert. Der Running Gag könnte sich ja nun mal langsam mit einer Nymphe zum ernsthaften Vorhaben entpuppen. Im Juni sind wir schlauer. Und noch eine tolle Nachricht. Esther Weinert und Henning Jessel sind für den Schnitt bzw die Kamera beim Deutschen Kamerapreis nominiert. Auch dieses Event steigt im Juni. Na, da muss doch mal was dabei sein! Drücken wir uns die Daumen!

Vor der Verleihung. Die Briten very british mit Fliege. Die Deutschen...ja, auch schick :-)

Noch in voller Hoffnung lüpfen Kevin und Tim ein Gläschen...

...doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Wir nehmens wie Männer. Auch auf dem Weg nach unten.

Henriette Lippold am 13.05.2009 in der Kategorie Rückblick.
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Tim Sander im Gespräch

19.08.2008 12:10

Wieder einmal können wir einen Bogen schlagen zu den Spuren, die nicht lügen. Vielleicht zumindest zu Valeska Helmer. Oder Frank Tomanski.  

Falls Ihr gar nicht wisst, was ich meine - keine Sorge: es geht noch einmal um die SOKO-Episode "Spuren lügen nicht", aus der Ihr schon einige Ausschnitte mit Herbert Feuerstein gesehen habt. In dieser Folge spielt auch Tim Sander mit, den wir in einem persönlichen Gespräch allerlei Informationen entlockt haben. Während der Drehpause an der Leipziger Universitätsbibliothek berichtet er von seiner Rolle und dem Déjà-Vu am Set. Und das immer mit einem lockeren Grinsen ... 

Schaut doch mal rein!

Liebe Grüße,

Martin  


Henriette Lippold am 19.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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...aber nur, weil er es musste: Herbert Feuerstein als Frank Tomanski.

Gestern konntet Ihr bereits entdecken, dass er ganz in der Nähe der Leiche war. Und auch als die SOKO ihn befragt, scheint er nicht ganz zurechnungsfähig zu sein und kippt einfach um. Mehr als 20mal musste dieser "Umfaller" geprobt und gedreht werden. Das alles in einer warmen Loftwohnung bei hohen Temperaturen und in absolut hautfreundlichen Spurensicherungsanzügen.

Dennoch hat der - schon eine Weile zurückliegende - Dreh mit Herbert Feuerstein viel Spaß gemacht. Besonders seine Darstellung als verwirrter Frank Tomanski war ein absoluter Genuss.

Ein schönes Wochenende wünscht Euch

Martin  

 


Henriette Lippold am 15.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Simon Rouse im Interview

12.08.2008 11:55

Wie Ihr schon erfahren habt, ist Simon Rouse das englische Pendant zu Andreas Schmidt-Schaller. Als Detective Chief Inspector Jack Meadows ist er einer der führenden Köpfe von "The Bill". Und während der Ermittlungen am Set war Jack überhaupt nicht begeistert, dass sich ein deutscher Kommissar in 'seinen' Fall einmischt. Zum Glück wird beiden schnell klar, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn sich zwei souveräne (aber auch dickköpfige) Cops zusammen tun, um gegen das internationale Verbrechen zu kämpfen.

Wie Andreas schon berichtet hat, haben die beiden sich schnell angefreundet. Simon hat Andreas "sein" London gezeigt, Andreas konnte dagegen Berlin präsentieren. Zwar hatte Simon sich vorgenommen, Deutsch zu lernen, aber wie das immer so ist: Richtig geklappt hat das nicht. Dafür gab's den umgedrehten Erfolg bei Andreas :-)

Aber das mit dem Englisch macht gar nichts, denn im heutigen Interview gibt es wieder praktische Untertitel. Außerdem sind Informationen über den Dreh aus der Sicht des Schauspielers dabei und warum es riskant ist, in Deutschland zu drehen.

Und damit gebe ich ab an Simon Rouse ...

Liebe Grüße

Martin 

P.S.: Falls Ihr Berichte über den Dreh auf Englisch nachlesen wollt, dann schaut auf der Internetseite von "The Bill" nach: www.thebill.com/page.asp?partid=613


Henriette Lippold am 12.08.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Eindrücke aus Namibia

28.03.2008 19:52

Als wir uns Anfang des Jahres darauf einigten, dass wir dieses Jahr unseren 90er in Namibia drehen werden, hab ich ehrlich gesagt keine Vorstellung davon gehabt, wie schön das Land ist. Doch nach unserer 8-tägigen Recherchereise bin ich hellauf begeistert. Wir freuen uns alle wahnsinnig auf den Dreh im Herbst dieses Jahres. Zumindest wenn nix dazwischen kommt.

Aber zurück zur Reise. Wir, das heißt Eva und Volker A. Zahn (wofür steht wohl das A., Volker?) sind nach Afrika gereist, um uns vor Ort umzusehen. Das grobe Gerüst der Geschichte stand zwar schon vorher, aber es ist ja doch sehr wichtig, dass die Autoren die richtigen Bilder und Locations vorm inneren Auge haben, wenn sie zu Hause am Schreibtisch das Drehbuch schreiben. Wir sind in Windhoek unglaublich herzlich von unserer "Betreuerin" Michaela Bauer in Empfang genommen worden. Sie wird mit ihrer Firma vor Ort später auch den Dreh logistisch betreuen und kennt das Land aus dem Effeff: Gut für uns, denn sie hat uns an wunderschöne Plätze geführt. Los ging's mit unserer Erkundungstour in Windhoek. Eine sehr beeindruckende Stadt, die ihre deutsche Prägung noch nicht ganz verloren hat. Ein wenig komisch muten die deutschsprachigen Straßen- und Geschäftsschilder, die zum Teil noch vorhanden sind, schon an. Aber an den Menschen merkt man, dass man sich echt weit ab der (maß)geregelten Heimat befindet. Und das ist auch gut so. So nette, offene und freundliche Menschen habe ich selten erlebt. Auch die Entspanntheit, mit der der Alltag bewältigt wird, hat einen ganz eigenen Reiz. An Windhoek grenzt Katutura, ein Township, an. Auffallend an diesem Konglomerat von kleinen Steinbauten und Wellblechhütten ist vor allem die Sauberkeit. Zwar sieht man die Armut, aber es wird tatsächlich sehr genau darauf geachtet, dass alles rein ist. Fand ich 'ne spannennde Entdeckung. Nach Katutura und Windhoek sind wir Richtung Swakopmund gefahren. Dieser Ort wird von den Einheimischen selbst das "Altersheim Namibias" genannt. Nun ja, dem ist nicht viel hinzuzufügen... Außer, dass diese Stadt besonders deutsch geprägt ist. Neben deutschen Schildern gibt's hier auch Cafés im besten Deutschprovinzstil und original aussehende Schwarzwälderkirschtorte. Eva meint allerdings, die Sahne sei scheußlich. Wenn ihr also nach Swakopmund kommen solltet - einfach ein Stück Käsekuchen bestellen :-) 

Da wir schonmal da waren, sind wir natürlich auch gleich ein bisschen Boot auf dem Atlantik gefahren. Sehr beeindruckend. Wenn auch ziemlich neblig. Einprägsam war vor allem der Geruch, der von den Endprodukten der Kormorane ausging. Wir haben alle eine Prise mitgenommen, die einem sofort ins Riechgedächtnis kommt, wenn man auch nur daran denkt. Ansonsten sind natürlich die Delfine, die Robben und all die anderen Meerestiere ein absolutes Erlebnis gewesen.

Apropos Tiere. Was so ein echter Afrikatourist ist, der muss natürlich auch auf Safari. Allerdings nennt man das in Namibia "Game Drive". Und so kamen wir uns auch ein bisschen vor. Ein großer Spielplatz für Farmer mit ihren Jeeps, denen kein Berg zu steil, kein Pfad zu schmal und kein Wasser zu tief war, um schissige Khakimänner ( und -frauen) durchzuschleifen. Zum Glück wussten unsere Guides halbwegs, was sie taten und so wurden die Tierfütterungen zum echten Highlight. 

Ein weiteres Highlight, oder sagen wir besser, eine sehr einprägsame Erfahrung war eine Übernachtung auf einer Lodge. Leider regnete es da unglaublich viel (was es eigentlich die ganzen 8 Tage machte, aber auf der Lodge war es am nervigsten). Das Problem an dem Regen war nicht der Regen oder das Gewitter (naja, das war doch schon ein Problem...), sondern, dass man etwas "gefangen" war. Am Nachmittag wurde ein Bus voller echter Khakimänner (also die Sorte Touris mit Tropenhelm...) abgeladen. Es wurde dann lustiger als gedacht und wir verkrochen uns am Abend nur widerwillig in unsere dunklen, kleinen Schlafhütten. Dann kam aber das echte Problem. Erwähnte ich meine Spinnenphobie? Nein? Nun, was soll ich sagen...Ja, da waren welche. Und ja, ich hatte Angst. Und ja, ich habe die Zahns nachts aus dem Bett geholt, damit sie todesmutig ein besonders schönes Exemplar neben meinem Klo erledigten. So ein Heldendienst verpflichtet auf Lebenszeit, dessen bin ich mir bewusst... Aber auch diese Nacht ging irgendwie vorbei - wenn auch nicht ungestört, denn die Löwen brüllten sehr laut und sehr nah. Am nächsten Morgen war Afrika wieder toll und wir fuhren wieder Richtung Windhoek. 

Auch wenn dieser Bericht es nicht vermuten lässt - wir haben auch sehr viel gearbeitet! Und so sind wir in der Entwicklung der Geschichte gut voran gekommen und haben dank der tollen (ich muss es echt so nennen) Betreuung von Michaela, aber auch von unserem speziellen Freund Georg unglaublich viel gesehen. Ich bin sehr gespannt, wie das Projekt weitergeht und stelle auch mal ein paar namibische Fotos rein. Ich habe nämlich heldenhaft neben der Videokamera auch den Fotoapparat bedient - was mir viel Spott und noch mehr Material eingebracht hat. Falls ihr auch was von den Bewegtbildern sehen wollt, könnt ihr das ja kundtun.

Damit ende ich mal mit meinem Namibiabericht und wünsch euch ein traumhaftes Wochenende.

Liebe Grüße,

Henriette 


Sundowner - allabendliche Arbeitsanregung für den (Work)aholic...

Dünenimpression

Zielscheibe

Teilen macht Spass!

...Obwohl...

...vielleicht doch nicht!

Ein Mineralienmarkt am Straßenrand

idyllische Schotterpisten für Fahrkünstler

Namibische Spezialität: Schwarzwälderkirschoptik imitieren. Konstistenz ist Nebensache...

Namibische Spezialität Teil2: Smileys. Oder Schafsköpfe im Ganzen

Namibische Spezialität Teil 3: Nee, ist Spaß. Das ist dekorativer Abfall.

Aussicht vom Rössingberg

eine Robbenbank am Meeresstrand

Das Symbol Namibias beim Pausieren

Mamagiraffe...

...und Babygiraffe...

gucken in die Welt.

Ein Springbock beim Stehen...(kann man für schlechte Bildunterschriften gekündigt werden???)

Lukkulische Verführung. Mitten in der Wüste!

Farbenspiel in stimmungshafter Einöde

eine stillgelegte Mine - mitten im Nichts

Transportvariante mit offenem Verdeck.

Arbeitsgespräche - anregend, ernsthaft, intellektuell ganz weit vorn...

Manche Bilder sprechen für sich...

Frohe Ostern oder: Mitten in Afrika ist der Hase los

Stimmungshaft, aber olfaktorisch arg umstritten - ein Gesiterschiff als Kormoranklo

Wellness für Anfänger: Einfach mal alle Viere von sich strecken

Nachtisch!

Unendliche Weite

König der Bäume

Sehr beeindruckend: Katutura

Es war hart, es war schwer, es war kräftezehrend - kurz: es war kaum auzuhalten! :-) Aber ich war immer erreichbar!

Henriette Lippold am 28.03.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Da ihr so sehr auf die Musik abgefahren seid, kommt hier die Musikliste zur Folge "Die Notenwenderin":

"Walzer Brillant" (Frederic Chopin)

"Outshinded - True Romance" (Soundgarden)

"Dark - SAW" (Charlie Clouser)

"Freaky Girl - Lautlos" ( Thomilla with Ayak)

"A Kiss To Build a Dream On" - Sleepless In Seattle" (Louis Armstrong)

"Sheena is a Punk Rocker - Anthology" ( Ramones)

"The Seed - Collateral" (The Roots)

"Bolero" (Maurice Ravel)

"Rock'n Roll im Stadtpark" ( Pankow)

"Quiet Storm" (alex Gopher)

"Hunter - No Angel" (Dido)

"The Graevel Road - The Village" (Hollywood Studio Symphony

"Final Confrontation - Slow Fade" (Daniel Cham)

 


Henriette Lippold am 23.01.2008 in der Kategorie Rückblick.
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Nun geht endlich dieser Encoder wieder und ich kann euch kleine Filmchen vom Set in Istanbul ins Netz stellen. Los geht es mit einer kurzen Szene zwischen Andreas, Marco und August Zirner, wobei man weniger die Szene, als vielmehr den Aufwand erahnen soll. Der Großteil des Teams befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem nebenliegendem Gebäude, um den nächsten Drehort einzurichten, aber man bekommt vielleicht dennoch einen kurzen Eindruck von Lautstärke und Logistik beim Dreh. Wenn euch das interessiert, kann ich weitere solcher Kurzfilmchen reinstellen ...

Vorstellen dagegen möchte ich euch Martin. Das ist unser schicker neuer Praktikant. Flink, fleißig und nett erledigt er auch unangenhme "Sortier-doch-mal-bitte-die-DVDs-weg"-Aufgaben und hat sich schon fast unentbehrlich gemacht. Wir freuen uns, dass er jetzt mit zum Team gehört und hoffen auf allzeit gute Zusammenarbeit :-)

Das Wichtigste (sorry Martin :-)) aber zum Schluss: NUR NOCH 8 TAGE! Dann beginnt die neue SOKO Leipzig Staffel. Ab dem 24.10. werden wir bis Jahresende (mehr oder weniger unterbrochen von Fußball) mittwochs um 20.15 Uhr auf dem ZDF neue Folgen zeigen. Endlich ist es also wieder so weit. Und ich hoffe, ihr werdet alle ganz fleißig gucken! Los gehts nächsten Mittwoch mit dem "Toten Nachbar". Worum es geht? In nächster Zeit hier!


Jung, dynamisch, erfolgreich - unser Martin...ne?

Henriette Lippold am 16.10.2007 in der Kategorie Rückblick.
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Geburtstag vergessen...

18.09.2007 14:56

... oh Gott. Seinen eigenen Geburtstag zu vergessen, das ist echt hart. Vielen Dank Andre, dass Du uns drauf aufmerksam gemacht hast. Es stimmt - vor einem Jahr haben wir mit dem Blog angefangen. Damals haben wir gehofft, dass ab und zu mal ein paar Leute vorbeischauen und uns ein bisschen Feedback zur Serie geben. Dass eine so lebendige und nette Community entsteht, hätte ich mir nie träumen lassen. Vielen Dank für ein Jahr treu bleiben - auch wenn wir gerade keine aktuellen Ausstrahlungen haben. Und danke, dass ihr mir meine Unregelmäßigkeiten beim Posten nicht übel nehmt.

Belohnt werdet ihr mit einer neuen Wiederholungsfolge, morgen um 17.55 Uhr. Und zwar gibts diesmal "Heiße Ware". Weil das ZDF auf seinen Seiten immer so schöne Zusammenfassungen macht, brauch ich ja nichts mehr dazu zu schreiben, weil ihr einfach hier klicken könnt, um euch zu informieren.

Das Geburtstagverschlafen hatte ja auch einen Grund: Seit gestern drehen wir nun endlich an unserem Istanbul-90er. Momentan werden erstmal alle Szenen abgedreht, die hier in Leipzig spielen, denn natürlich wird das Team vom gewohnten Arbeitsplatz aus in die Türkei starten. Da nun die erste Klappe gefallen ist, kann ich ja auch sagen, wer mitmacht:

Faruq (Inas Freund): Erdal Yildiz --> toller Typ. Also ich kann verstehen, warum Ina sich Hals über Kopf in ihn verliebt ... :-) Und mich würde sehr eure Meinung interessieren: Was haltet ihr von Inas Wahl?

Major Jordan (ein BND-Mann): August Zirner --> wir sind sehr stolz, dass Herr Zirner zugesagt hat.

Eva Thomalla (die Arbeitskollegin von Faruq): Suzan Anbeh

Burhan Öser (ein Böser): Adrian Can

Hüseyin Altintop (noch ein Böser): Sinan al Kuri

Erdogan Cimsir (Faruqs Chef): Tekin Kurtulus

Marion Cimsir (Frau von Erdogan): Natascha Romano

Lale Arat (Faruqs Mutter): Sema Poyraz

Mahmoud Arat (Faruqs Vater): Orhan Ozaydin

Azial (ein ganz Böser): Erden Alkan

Chirurgin (wie der Name schon sagt ...): Jana Bauke

Wir freuen uns sehr, dass wir so tolle Leute für die Geschichte begeistern konnten. In den nächsten Wochen wird die eine oder andere Szene fertig sein, die wir dann hier ins Netz stellen. Bis dahin muss ein älterer Versprecher von Melanie den Regen weglachen ...

Lasst euch eure gute Laune nicht vernieseln und bis ganz bald!


Henriette Lippold am 18.09.2007 in der Kategorie Rückblick.
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Nun ist unsere Shanghai-Reise schon wieder ziemlich lange her. Dennoch möchte ich euch nicht vorenthalten, was wir für Eindrücke aus dieser pulsierenden Metropole mitgenommen haben. Zur Erklärung: Frank Koopmann und Roland Heep als Autoren waren mit mir vom 13.06.07 bis 17.06.07 in China, um uns eigentlich den Preis für das beste Drehbuch auf dem Shanghai TV Festival abzuholen. So war der ursprüngliche Plan. Leider war unsere Nominierungskategorie aber die einzige, in der nicht zwischen in- und ausländischen Filmen unterschieden wurde, und so blieb die Trophäe in den Händen der Chinesen. Das tat unserer Laune aber keinen Abbruch. Wir erlebten atemberaubende vier Tage in einer der eigenartigsten Städte der Welt. Eigenartig deshalb, weil sich alles so wahnsinnig schnell verändert. Nirgendwo bekommt man die Stadt wirklich zu fassen. Allerorten wird gebaut, verschönert, gestriegelt und gestutzt. Diese Seite von Shanghai zeigte uns unser Guide als erstes. Dieser Guide war die erste Begegnung mit den Einheimischen. Und stand für einige mehr: supernett und leicht skuril. Der junge Chinese stellte sich uns als "August Gans" vor - was uns für die nächsten 48 Stunden zu denken gab. Alle möglichen Konstellationen sind wir durchgegangen. Deutsche Großeltern, Eltern, alle möglichen Affinitäten zu Deutschland - schließlich sprach er ja auch super gut deutsch - bis sich Roland ein Herz fasste und ihn auf seinen Namen ansprach. Lustigerweise stellte sich dann heraus, dass August eigentlich ganz anders heißt, aber einen "typisch deutschen" Namen gewählt hat, damit wir ihn ansprechen können. Diese kleine Anekdote am Rande zeigt, wie freundlich wir dort aufgenommen wurden.

August zeigte uns also die Stadt - nach mehrmaligem Betteln auch die Hinterhöfe und älteren Plätze. Ehrlich gesagt fand ich die auch stimmungshafter als die vielen, architektonisch umstrittenen Hochhäuser. Wir haben unheimlich viel gemacht. Neben Stadtführungen und Shoppingtouren, haben wir unter anderem ein echtes Filmset besucht. Es gibt nahe Shanghai ein riesiges Studio, in dem massiv gebaute Kulissen stehen und sich auf Filmteams freuen. Das war schon unglaublich. Da, wo bei uns eine Pappwand aufgestellt wird, werden dort auf dem Gelände gleich mal ganze Straßenzüge nachgebaut. In echt. Aus Stein. Sehr beeindruckend. 

Und dann gab es ja auch noch die Verleihung. Mit angemessenem Vorlauf haben wir uns in Schale geschmissen und sind dann alle zusammen vom Hotel abgeholt und zum roten Teppich gefahren worden. Da viele chinesische TV Stars anwesend waren (und natürlich wegen uns :-)), war reger Betrieb vor der Halle. Ich muss gestehen - ein bisschen hat man sich dann auch wichtig gefühlt - so flankiert von zwei charmanten Herren und dem ganzen Blitzlichtgewitter ...  Die Show an sich war sehr spannend. Alles auf chinesisch zwar, aber irgendwie witzig. Leider war unsere Kategorie als erste dran, und ehe wir richtig mitbekommen hatten, dass es schon losgegangen ist, war es auch schon wieder vorbei. Die Gewinner durften nämlich alle nix sagen. Deshalb verlieh Adrian Topol (bester internationaler Schauspieler) seiner Freude mit einem Flic Flac Ausdruck. Zwischen den eigentlichen Preisverleihungen gab es jede Menge Showeinlagen - vom Schmachtie-Soft-Schlager über atemberaubende Akrobatik bis hin zu kleinen Mädchenhorden, die uns auch ein wenig Angst einjagten :-) Nach der Show gab es ein bisschen Fotos, ein bisschen Shakehands, ein bisschen Cocktails und ein bisschen Eis. Da die eigentliche Veranstaltung aber bald zu Ende zu gehen drohte, schlossen wir uns unserer bewehrten Gruppe an und versuchten, um 23 Uhr noch etwas zu essen zu bekommen. Das gestaltete sich etwas schwierig, doch mithilfe von Insiderkenntnissen erwischten wir noch einen "Last order".

Wir haben wirklich viele Eindrücke und lustige Begebenheiten aus China mitgebracht. Vieles war faszinierend, nur Weniges wirklich fremd. Das dann allerdings richtig. Und auch wenn Frank und Roland begeistert beim chinesischen Fast Food zugeschlagen haben - und es auch lecker fanden - stieß mich das vergorene Fischölsuppenkramzeugs doch olfaktorisch zu sehr ab, als ich es ruhigen Magens hätte probieren können. Allerdings war das wirklich eins der seltenen Anflüge von Unwohlsein. 

Es ist ganz schwierig, die vier Tage in Worte zu fassen. Fazit ist auf jeden Fall, dass ich nicht das letzte Mal in China gewesen bin! Vielen Dank nochmal an Anke, Frank, Konstanze, Jörg, Bernd, Xaver, August und allen anderen lieben Menschen, die wir dort kennen- und schätzen gelernt haben! Und natürlich an Frank und Roland, dass sie mich nicht allein gelassen haben :-) 

Und vielen Dank an Frank für die tollen Fotos. Er war nämlich der Einzige von uns dreien, der es geschafft hat, wach zu bleiben und unseren "Flucht aus Santo Domingo" aus dem chinesischen Fernsehen abzufotografieren! Du bist ein Held!


Die Bühne, auf die wir nicht durften

Ansichten eines Klos

Mnjammi !

Mnjammi? China Fast Food

Ein Filmset

Einblicke

Menschengetümmel

Was´n Mann, der Koopmann

Kulturtempel

Roland und der falsche August

Der rote Teppich

Stimmungshaft

Shanghai Nights

Shopping!

Mädchenhorden

Skyline mit Plimp

Tanz den Verkehr

Roland beweist Überblick

Touris at work

Im chinesischen Fernsehen Teil 4

Im chinesischen Fernsehen Teil 5

Im chinesischen Fernsehen Teil 3

Im chinesischen Fernsehen Teil 2

Im chinesischen Fernsehen Teil 1

Henriette Lippold am 03.08.2007 in der Kategorie Rückblick.
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