Von Rosen, Konzerten und Zungenknoten
Was für eine ereignisreiche Woche! Doch fangen wir von vorne an. Vom 04. bis zum 06.05. waren wir in Luzern. Eigentlich mit dem festen Ziel, die goldene Rose mit nach Deutschland zu nehmen. Doch Pustekuchen. Es hat nicht sollen sein und die Kanadier haben dieses Jahr fett abgeräumt. Nun muss sich in Krisenzeiten ja ein Flieger aus Kanada mit einem Haufen Nominierten am Ende des Tages auch lohnen und so geht das sicher in Ordnung :-) Wir hatten trotzdem eine sehr nette Zeit mit Käsefondue, Kleiderfragen und dem Suchen einer warmen Küche nach 21 Uhr. Einen großen Dank nochmal an unsere englischen Kollegen Johnathan, Kevin, Steve und Tim und die lustigen, interessanten Kollegen unserer Schwesterfirma Ute, Alex, Markus, Jens und Constantin. Luzern war einen Ausflug wert. Allein wegen euch! Frank und Roland - unsere geschätzten Autoren und roteteppicherprobten Vielfotografierer - haben noch ein paar Schnappschüsse in der Hinterhand, an die ich zu kommen versuche.
Doch nicht nur Luzern lag an. Sondern auch der Riesendreh am vergangenen Sonntag. Und jetzt können wir es ja sagen: Wir hatten einen Heidenrespekt vor diesem Tag. Und vor der ganzen Folge. Dass die SILLYs total klasse, lieb, warm und einfach nur tolle Menschen sind - das wussten wir seit unserer ersten Begegnung. Allerdings muss Sympathie ja nicht immer mit Schauspieltalent einher gehen. Doch was die Jungs (beim Mädel wars ja klar) da geleistet haben: HUT AB! Zwar sind Musiker ja gewohnt auf der Bühne zu stehen, aber eine Filmcrew und echtes Schauspielen sind ja nochmal ne ganz andere Herausforderung. Nach der ersten, noch etwas verhaltenen Probe, sind aber schnell alle Barrieren gefallen und die Herren haben sich echt sehr gut in ihre Rollen eingefühlt. Nun mag man sagen: "Ist ja auch nicht schwer, man muss sich ja nur sich selbst spielen". Aber weit gefehlt! Sich selbst spielen ist so ziemlich das schwierigste, was man leisten kann. Aber da man bekanntlich mit seinen Herausforderungen wächst, haben wir das den erfahrenen Bühnenmeistern zugetraut und sind keinesfalls enttäuscht worden. Anna hat mit ihrem Coaching natürlich noch einiges dazu getan. Man muss schon sagen, dass sie ihre Jungs gut im Griff hat. Vielen Dank auf jeden Fall für diese konstruktive Vorarbeit! Nachdem die Band sich also schon warmgespielt hatte, kam der Sonntag und mit ihm die große Frage, ob genügend Leute kommen würden und die Lust und Kraft haben werden, diesen Mammuttag mit uns durchzustehen. Im Vorfeld gab es ein sehr reges Interesse an dieser Aktion, aber man weiß ja, wie das manchmal ist: Eine Zusage ist noch kein Garant für ein tatsächlich leibhaftiges Kommen. Unsere Skepsis war aber völlig fehl am Platz und wir alle freuten uns über 250 Leute, die den Weg in den Anker gefunden hatten. Das Team wusste ja so in etwa, welches Pensum die Komparsen erwartet und es bestand die Sorge, ob auch alle Fans bereit sind, einen so langen Tag mit uns an einem Strang zu ziehen. Doch auch hier völlig zu Unrecht gezweifelt. So viel einstimmiges Lob von der Band, dem Regisseur, der Produktionsleitung, den Schauspielern, dem Team und allen, die dabei waren, habe ich noch nie über einen Drehtag gehört. Ihr habt den Saal gerockt! Und wir sind euch wirklich unendlich dankbar, dass ihr unsere Idee einer Bandfolge tatsächlich zum Leben verholfen habt. Eure begeisterten Einträge zeigen, dass es euch auch viel Spaß gemacht hat. Dann ist ja die Rechnung aufgegangen und alle haben was voneinander gehabt. An dieser Stelle also ein Riesen DANKESCHÖN an euch als Fans, aber auch an Anna, die die Kommunikation zwischen Bühne und Publikum so virtuos, nett, offen und "anfassbar" gestaltet hat.
Zum Dank gibts ein kleines Bonbon. Sebastian hat mal wieder ein paar Versprecher zusammen geschnitten. Und Uwe Frauendorf hat schnell ein paar Fotos von Sonntag geschickt. Ein Videobeitrag zum Dreh ist in Arbeit.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
